Warum ich mich für Botox entschied – und was es für mich bedeutet
Mit 26 Jahren begann ich, Botox zu nutzen – nicht aus Notwendigkeit, sondern aus dem Wunsch nach einer ästhetischen Verfeinerung. Von Natur aus habe ich eher tief liegende Augen, die häufig müde oder streng wirkten. Das störte mich nicht nur auf Fotos, sondern beeinflusste auch meinen Gesichtsausdruck im Alltag. Ziel war es, meinen Blick zu öffnen und gleichzeitig einen weichen, harmonischen Ausdruck zu erzielen – ganz ohne maskenhafte Erstarrung.
Heute, mit 35 Jahren, betrachte ich Botox als ein Mittel zur dezenten Anti-Aging-Pflege und ästhetischen Optimierung. Es gehört für mich zum gepflegten Alltag, ohne dass ich dabei meine natürliche Mimik einschränke. Während meiner Schwangerschaft habe ich bewusst pausiert und konnte den Unterschied deutlich wahrnehmen.
Wo ich Botox anwende – und warum
Oberes Gesicht:
- Zornesfalten (zwischen den Augenbrauen): Hier werden die Muskeln entspannt, die sonst die Brauen zusammenziehen. Das macht den Blick offener und mildert den strengen Eindruck.
- Stirnlinien: Ich dosiere hier vorsichtig, um meine natürliche Mimik zu erhalten und ein Absinken der Brauen zu vermeiden.
- Brauenbogen außen: Für ein dezentes, natürlich wirkendes Lifting der Brauenenden.
- Krähenfüße: Diese behandle ich selten, weil ich finde, dass das bei mir die Wangen zu steif wirken lässt. Außerdem habe ich dort keine tiefen Falten.
Insgesamt verwende ich im oberen Gesicht rund 30–35 Einheiten Botox.
Unteres Gesicht:
- Lippen: Ein „Lip Flip“ an der Oberlippe lässt die Lippe beim Lächeln außen und voller wirken, ohne Volumen mit Filler aufzubauen.
- Nasenspitze: Eine kleine Dosis gleicht ein asymmetrisches Hochziehen der Oberlippe beim Lachen aus.
- Mundwinkel: Damit die Mundwinkel nicht traurig nach unten gezogen werden.
- Kinn: Um Grübchen und kleine Dellen zu glätten.
- Kaumuskeln: Einmal jährlich für eine harmonischere, schlankere Gesichtskontur.
- Hals und Kieferlinie: Für eine definiertere Kinnlinie und gegen Alterserscheinungen.
Hier nehme ich etwa 70–90 Einheiten Botox, insgesamt also rund 100–120 Einheiten pro Behandlung. Das mag viel klingen, aber die Verteilung auf mehrere Stellen sorgt für ein natürliches, ausgewogenes Ergebnis.
Mein Umgang mit Fillern
Ich setze Filler sehr sparsam ein und nur an Stellen, die meine natürliche Gesichtsform unterstützen:
- Oberlippe: Für etwas mehr Volumen, das meine Lippenproportionen harmonischer erscheinen lässt.
- Mentallinie und Nasolabialfalte: Kleine Auffüllungen zur Prävention und Unterstützung, ohne künstlich zu wirken.
Für mich gilt: Weniger ist mehr. Ich möchte meine natürliche Schönheit betonen, nicht verändern oder „aufbauen“.
Mein Fazit
Botox und Filler sind für mich persönliche Helfer, die meine natürliche Ausstrahlung unterstreichen und das Selbstbewusstsein stärken. Wichtig ist, einen Behandler zu finden, der mit Feingefühl und Erfahrung arbeitet und keine unrealistischen Erwartungen weckt.
Für mich geht es nicht darum, jemand anderes zu sein, sondern die beste Version meiner selbst – frisch, ausdrucksstark und authentisch.